Evangelische Kirche in Offenbach

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Evangelische Kirchengemeinde Bieber

Über die Gemeinde

Der heutige Ortsteil Bieber wurde 1938 nach Offenbach eingemeindet. Bis weit ins 19. Jahrhundert war die Bevölkerung in Bieber fast rein katholisch. 1852 waren von 1.200 Einwohnern nur 43 evangelischen Glaubens. Erst im Verlauf der fortschreitenden Industrialisierung und vor allem der Entwicklung der Lederindustrie zogen immer mehr Protestanten in die Region. Zunächst mussten sich die evangelischen Christen zum Gottesdienst nach Heusenstamm begeben, wo sie ab 1861 vom Pfarramtskandidaten Dr. Krämer aus Offenbach betreut wurden. 1865 konnte dann endlich eine evangelische Gemeinde in Bieber gegründet werden.
Die Gemeinde zählt heute ca. 3.300 Gemeindeglieder. Von den Miniclubs, in denen sich Kinder von einem halben Jahr bis zum Kindergartenalter treffen, über Kinder-, Jugend- und zwei Konfirmandengruppen haben auch die Senioren in vier Kreisen die Möglichkeit, am Gemeindeleben teil zu nehmen.
Der 1911 gegründete Kirchenchor ist auch wieder seit 1986 aktiv und bereichert das Gemeindeleben mit seinen Konzerten, Gottesdienstgestaltungen und Festen. Auch der Kinderchor, die Flötengruppen, die Jugendband und der Gitarrenkreis erfreuen bei Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen die Besucher.

Über die Kirche

Seit dem ersten Osterfeiertag des Jahres 1865 hielt Pfarramtskandidat Theodor regelmäßig Gottesdienste in einer Dachstube in der Dietesheimer Straße 80 ab. In den nächsten Jahren sammelte man für ein eigenes Gotteshaus. Nachdem unter anderem Prinz Georg von Hessen einen größeren Betrag gestiftet hatte und auch die Gustav-Adolf-Stiftung finanzielle Mittel bereit gestellt hatten, konnte mit dem Bau der Gustav-Adolf-Kapelle begonnen werden, die dann am 5. Dezember 1869 eingeweiht wurde. In den folgenden Jahrzehnten blühte das Gemeindeleben auf. 1878 konnte der evangelische Kindergarten eröffnet werden. Im Jahre 1886 wurde der Evangelische Frauenverein für Kinder und Krankenpflege gegründet. 1903 wurde die evangelische Krankenpflege in Bieber etabliert, 1911 ein Kirchenchor gegründet.

Mit Pfarrer Fritz Weiß, der in das neu erbaute Pfarrhaus neben der Kirche einziehen konnte, wurde Bieber in den Jahren 1913/1914 eigenständige Gemeinde. Für die wachsende Zahl der Gemeindemitglieder wurde die mittlerweile baufällige Kapelle bald zu klein. Leider fielen die mühsam gesammelten Spenden für einen Neubau der Inflation nach dem 1. Weltkrieg zum Opfer. Erst in den Dreißiger Jahre konnte der geplante Neubau realisiert werden. Am 7. Juli 1934 fand der letzte feierliche Gottesdienst in der alten Kapelle statt. Danach wurde sie Stein für Stein abgetragen und innerhalb eines Jahres die heutige Lutherkirche erbaut. Ihre Einweihung fand am 28. Juli 1935 statt.
 

Die neue Kirche

Der Außenbau der von dem Architekten Weißhaar erbauten Kirche wird von einem massigen, an die Romanik gemahnenden Kirchturm geprägt. Durch zwei mit Rundbogen überwölbte Portale in der Turmfront gelangt der Besucher in eine Vorhalle, die von zwei monumentalen Portraitgemälden dominiert wird. Sie zeigen zwei für die evangelische Kirche bestimmende Persönlichkeiten: den Reformator und Begründer des evangelischen Glaubens Martin Luther und den schwedischen König Gustav II. Adolf, der sich als Verteidiger der evangelischen Sache im Dreißigjährigen Krieg hervor getan hatte und nach dem das Gustav-Adolf-Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland benannt ist, das den Kirchbau maßgeblich mit finanziert hatte.

Der 450 Sitzplätze fassende Kirchenraum ist als Saalbau ausgebildet und wird seitlich von je sechs schlanken Fenstern beleuchtet. Der rechteckige Chor mit Altar, Kanzel und Taufbecken wird von drei Wandgemälden bestimmt, die der Maler Hans Kohl aus Frankfurt geschaffen hat. Das Altarbild in der Mitte zeigt in einer figurenreichen Komposition die Kreuzigung, die Seitenwände geben die Geburt und Auferstehung Christi dar. Den heutigen Betrachter irritiert die Art der Darstellungen der Personen, die eng verbunden ist mit den Propagandabildern des frühen Nationalsozialismus. Dem entspricht die Gestaltung der Kanzel, die zusammen mit dem Altar von dem Offenbacher Bildhauer Unger aus Flonheimer Sandstein geschaffen wurde. Die Reliefs der Kanzel zeigen Ritter und Schwert, Bauer und Pferd, Mutter und Kind.
 

Nach dem Krieg

1950 können die im 2. Weltkrieg eingeschmolzenen Glocken durch neue ersetzt werden. Zum 50-jährigen Jubiläum der Kirche wird der Innenraum 1985 aufwendig renoviert und die Orgel einer Grundüberholung unterzogen.

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Kirche

Ev. Kirche Bieber

Aschaffenburger Straße 54

63073 Offenbach am Main

Website: www.evangelisch-in-bieber.de

Pfarrer:

Dekanat OffenbachPfarrer Ludwig Schneider-Trotier

Pfarrer Ludwig Schneider-Trotier

Telefon: 81 48 94

Sprechstunde nach Vereinbarung

Kontakt

Gemeindebüro

Doris Albrecht

Aschaffenburger Straße 52

63073 Offenbach

Telefon: (069) 89 19 16

Fax: (069) 98 93 55 95

E-Mail: ev.kirchengemeinde.offenbach-bieber@ekhn-net.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro:

Mo., Di., Do. + Fr. 10:00 - 12:00 Uhr

und Di. 17:00 - 19:00 Uhr

 

Gemeindepädagogin Kinder-/Jugendbüro

Anke Weiß

Aschaffenburger Straße 56

63073 Offenbach

Telefon: (069) 27 29 95 24

E-Mail: ev.jugend.of-bieber@t-online.de

 

Ev. Kindertagesstätte

Leitung: Susanne Martinez

Am Rebstock 11

Telefon: (069) 89 16 88

E-Mail: ev.kita.bieber@ekhn-net.de

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