Evangelische Kirche in Offenbach

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Zusammenschluss mit Frankfurt

Dekanin Eva Reiß über die Zukunft des Dekanats

Dekanat Offenbach

In loser Folge wird Dekanin Eva Reiß in Interviews sich zur Zukunft des Dekanats, Offenbacher Besonderheiten oder denkwürdige Ereignisse äußern. In diesem Interview spricht sie über die Änderungen, die im Dekanat anstehen.

2018 wird das letzte Jahr sein, in dem das Evangelische Dekanat Offenbach in seiner heutigen Form bestehen wird. In loser Folge werden in den nächsten Monaten Interviews mit Dekanin Eva Reiß erscheinen, in denen sie sich zur Zukunft des Dekanats, denkwürdige Ereignisse oder Offenbacher Besonderheiten äußert.

Frau Reiß, 2018 ist für das Dekanat Offenbach ein besonderes Jahr…

Ja, es wird unser letztes Jahr als eigenständiges Dekanat sein. Zum 1.Januar 2019 schließen sich die Dekanate Frankfurt und Offenbach zusammen. Offenbach bleibt aber als Name erhalten, das neue Dekanat wird „Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach“ heißen.

Auf kommunalpolitischer Ebene wurde vor Jahren ein Zusammenschluss der Städte diskutiert: Wie kam es auf kirchlicher Ebene zu dem Zusammenschluss?

Offenbach ist als Evangelisches Dekanat sehr klein: Flächenmäßig waren wir schon immer das kleinste Dekanat im Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und bezogen auf die Mitglieder sind wir in den letzten Jahren stark geschrumpft. 2016 zählten wir noch rund 19.000 Mitglieder. Dadurch ist eine eigene Verwaltung für die elf Kirchengemeinden nicht mehr sinnvoll und wirtschaftlich aufrecht zu erhalten. Die Kosten pro Mitglied sind zu hoch und die Zuweisung aus der Kirchensteuer zu gering.

Der Zusammenschluss ist bereits länger geplant…

2013 gab es einen Synodalbeschluss zur Neuordnung der Dekanatsgebiete, das ist die Grundlage für den Zusammenschluss.

Was bedeutet dieser Schritt für die Offenbacher?

Die Gemeinden vor Ort bleiben natürlich bestehen: Es wird wie gewohnt Gottesdienste und Seelsorgeangebote geben. Nur die Verwaltung wird vom Haus der Evangelischen Kirche in der Ludo-Mayer-Straße nach Frankfurt ziehen. Die Synode wird in die Frankfurter Stadtsynode aufgenommen, der Offenbacher Kirchengemeindeverband wird mit der Frankfurter Regionalversammlung zusammengefasst.

Und was wird aus dem Haus der Evangelischen Kirche? Dort ist etwa auch die Diakonie untergebracht.

Die Diakonie bleibt im Haus der Evangelischen Kirche. Niemand muss befürchten, dass die Pflegekräfte weitere Wege haben werden und dass der Pflegedienst eingeschränkt wird. Einige Dienste bleiben auch vor Ort, etwa das kirchliche Schulamt, die Fachberatung Inklusion oder die Pfarrstelle für interreligiösen Dialog und gesellschaftliche Verantwortung.

Wenn die Verwaltung nach Frankfurt geht, bedeutet das Stellenabbau?

Nein, keiner muss um seinen Arbeitsplatz fürchten. Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es eine Beschäftigungsgarantie.

Der Zusammenschluss klingt nach sehr viel Arbeit in den vergangenen und für die kommenden Monate.

Ohne Frage. Es gibt eine Steuerungsgruppe mit bis zu 15 Personen, dazu kommen regelmäßig Gäste und Berater. Wir tagen seit dem 5. Juli 2016 monatlich, immer abwechselnd mal in Frankfurt und mal in Offenbach. Außerdem gibt es verschiedene Arbeitsgruppen, in denen Vorschläge und Ideen geprüft und erarbeitet oder Rechtstexte formuliert werden. Wir haben schon dutzende Stunden in den Ablauf des Zusammenschlusses investiert, so ein Schritt benötigt natürlich einiges an Zeit. 

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