Evangelische Kirche in Offenbach

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Dekanin Eva Reiß über die Aufgaben des Dekanats

Dekanat Offenbach

In loser Folge wird Dekanin Eva Reiß in Interviews sich zur Zukunft des Dekanats, Offenbacher Besonderheiten oder denkwürdige Ereignisse äußern. In diesem Interview spricht sie über die Aufgaben einer Dekanin.

Dekanat Offenbach

Frau Reiß, im letzten Gespräch ging es um die Zukunft des Dekanats, nun wollen wir die Gegenwart beleuchten. Welche Aufgaben hat denn eine Dekanin?

Im Dekanat bündeln wir die kirchlichen Aktivitäten in der Stadt. Etwa, was die Organisation der gemeindeübergreifenden Jugendarbeit anbelangt oder wir sichern, dass ein breitgefächertes Angebot an Kirchenmusik zur Verfügung steht. Die Dekanate sorgen dafür, dass die kirchlichen Angebote nicht im Klein-Klein hinter den Kirchentüren vor sich gehen.

Sie machen also sichtbar, wie Kirche sich in der Stadt präsentiert?

Unter anderem, ja. Deshalb gehörte es auch Ende 2007 zu meiner ersten Handlung, eine Öffentlichkeitsarbeit im Dekanat einzuführen: Wir müssen zeigen, wo Kirche überall in der Stadt tätig ist.

Daneben gibt es auch Verwaltungsaufgaben…

Die machen einen großen Teil meiner Arbeitszeit aus. Wir haben zwölf Mitarbeiter im Dekanat in völlig unterschiedlichen Bereichen wie Verwaltung, Fundraising, Jugendarbeit oder Altenseelsorge, die gilt es zu motivieren und zu führen. Und natürlich gehört ein besonderes Augenmerk auf die Zusammenarbeit mit den Pfarrerinnen und Pfarrern - gerade auch, um die Zusammenarbeit zu fördern.

Da sich das Dekanat in den vergangenen Jahren stark verändert hat, dürfte es da einiges zu tun geben…

Während meiner Dienstzeit gab es Gemeindefusionen, so haben sich die Lukas- und die Matthäusgemeinde zusammengeschlossen oder die Mirjamgemeinde hat sich aus Lauterborngemeinde, Luthergemeinde, Paul Gerhardt-Gemeinde und Schlosskirchengemeinde gebildet. Außerdem kooperieren Stadtkirche und Johannesgemeinde, so musste etwa eine Pfarrdienstordnung für diese beiden Gemeinden erstellt werden. Beide werden nun von Pfarrer Thomas Jourdan versorgt.

Außerdem änderte sich etwas bei der Familienbildung…

Ja, da gab es Anfang vergangenen Jahres einen Trägerwechsel: Die Arbeitsbereiche mussten neu aufgeteilt und koordiniert werden. Dass Dekanat sorgt also auch dafür, dass Gymnastik- oder Yogakurse angeboten werden können. In diesem Fall braucht es auch eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt: Ich bin froh, dass wir im Dekanat Offenbach auf eine hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt blicken können.

Hätten Sie ein Beispiel für die Zusammenarbeit?

Nehmen wir die Aufstellung der Buchskulptur im Martin-Luther-Park im vergangenen Oktober. Da haben kirchliche und städtische Stellen sehr gut zusammengearbeitet, damit es am Weiher wieder eine Skulptur gibt. Oder denken wir an unser Patenschaftsmodell in Kooperation mit dem Jugendamt an den Offenbacher Hauptschulen: Da gibt es eine langjährige und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit, um Schüler auf ihren Weg in eine Ausbildung zu begleiten. Kirche in Offenbach ist also nicht nur hinter den Kirchtüren zu finden, wir sind in der ganzen Stadt für die Menschen aktiv.

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